Corona in Deutschland: Der Lockdown könnte schon vor Weihnachten kommen

Die Corona-Zahlen steigen, die Krankenhäuser werden voller. Wird Deutschland den britischen Weg von 2020 gehen? Oder kommt der Lockdown? Ein Land am Scheideweg.

Modellierer gehen davon aus, dass schon an Weihnachten 2021 die Krankenhäuser überlastet sein könnten. Der Lockdown müsste dann beschlossen werden.
Modellierer gehen davon aus, dass schon an Weihnachten 2021 die Krankenhäuser überlastet sein könnten. Der Lockdown müsste dann beschlossen werden.imago

Berlin-Erst einmal die guten Nachrichten: Führende Forscher und Virologen, darunter auch Christian Drosten, gehen davon aus, dass Europa die Covid-19-Pandemie im Jahr 2022 überwunden haben wird. Die Prognosen implizieren, dass es auch in Zukunft noch lokale Ausbrüche geben dürfte, vor allem in Regionen, in denen eine niedrige Impfquote besteht. Insgesamt wird aber auch dort das Coronavirus in den kommenden Jahren endemisch werden – wie die Grippe oder die Erkältung heute. Wir werden also lernen müssen, langfristig mit dem Virus zu leben.

Schon jetzt gibt es nicht nur effektive Schutzimpfungen, wie etwa das Vakzin von Biontech/Pfizer, das nach der dritten Spritze aller Voraussicht nach einen guten Schutz sichert, besonders für vulnerable Personen. Es stehen mittlerweile außerdem Präparate zur Verfügung, welche die Behandlung von Covid-19-Infizierten spürbar erleichtern. Frühe Symptome können mit Molnupiravir bekämpft werden, einer antiviralen Pille, die bereits im Vereinigten Königreich zugelassen wurde und laut ersten Studien die Wahrscheinlichkeit, ins Krankenhaus eingeliefert zu werden, und die Sterbewahrscheinlichkeit um jeweils die Hälfte reduziert. Schwererkrankte kann man mit Dexamethasone behandeln, einem Mittel, das entzündungshemmend auf das Immunsystem wirkt.

Die Entwicklung der Covid-19-Impfstoffe und die aussichtsreichen Möglichkeiten, Covid-19-Erkrankte bald erfolgreicher behandeln zu können, wertet das britische Nachrichtenmagazin The Economist als gigantischen Erfolg der Wissenschaft. Für die Entwicklung der Polio-Impfung hätten Forscher noch 20 Jahre gebraucht, schreibt Edward Carr in dem Text „Covid-19 is likely to fade away in 2022“. Die Covid-19-Impfung wurde in nur wenigen Monaten entwickelt.

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Am 13./14. November 2021 im Blatt: 
Die Pandemie ist vorbei, dachten viele. Doch jetzt kommt Corona mit aller Wucht zurück, ein Lockdown lässt sich wohl nicht mehr vermeiden. Unser Corona-Spezial

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Im Vereinigten Königreich ist die Lage entspannter als hier

Doch nun zu den schlechten Nachrichten: Bevor sich Europa und vor allem Deutschland wieder auf einen post-pandemischen Alltag konzentrieren können, gilt es, einen harten Herbst und einen noch härteren Winter zu überstehen. In Deutschland, aber auch in Berlin steigen die Infektionszahlen aktuell rasant.

In London, hier eine Straßenszene vom 10. November 2021, wird wieder ohne Abstände und Masken geshoppt.
In London, hier eine Straßenszene vom 10. November 2021, wird wieder ohne Abstände und Masken geshoppt.imago

Besonders im Vergleich zum Vereinigten Königreich, wo mit Blick auf Dichte und Bevölkerungsstruktur ähnliche Bedingungen vorherrschen wie in Deutschland, zeigen sich gewisse Unterschiede: Im Vereinigten Königreich besteht aktuell keine Maskenpflicht, es herrscht nahezu Alltag ohne größere Kontaktbeschränkungen. Und das, obwohl die Inzidenzen, das heißt der Anteil der akuten Infektionen im Vergleich zur Bevölkerung, seit Anfang Juli durchgehend deutlich über der 200er-Marke liegen und Ende Oktober die 500er-Marke überschritten haben. Seitdem sinkt die Inzidenz kontinuierlich auf der Insel.

Etwa 93 Prozent der Briten verfügen über Antikörper

In Deutschland hingegen lag die Inzidenz Anfang Juli demgegenüber unter der 10er-Marke und kletterte erst am 8. November über die 200er-Marke. Im Vereinigten Königreich, wo aktuell 353 von 100.000 Menschen mit Corona infiziert sind, sterben zugleich doppelt so viele Menschen pro Einwohner am Tag wie hier. Trotz der auf den ersten Blick alarmierenden Werte für das Vereinigte Königreich lässt sich das Infektionsgeschehen dort leichter prognostizieren und kontrollieren.

Demgegenüber stellt sich die Situation für viele in Deutschland als irritierender dar – als hätte niemand mit den aktuell steigenden Infektionszahlen und Krankenhauseinlieferungen gerechnet. Trotz einer doppelten Impfquote von etwa 67,3 Prozent infizieren sich in Deutschland derzeit mehr Menschen als bei der zweiten und dritten Welle im Herbst 2020 und Frühjahr 2021. Die Todesrate ist ähnlich hoch wie im November 2020 (155 Todesfälle am 10. November im vergangenen Jahr, 144 Todesfälle am 10. November in diesem Jahr). Wie sind diese deprimierenden Zahlen, trotz Impfung, zu erklären?

Erst einmal: Eine Quote von 67,3 Prozent Doppelt-Geimpften (Stand: 10. November) ist zu wenig, um das Infektionsgeschehen nachhaltig einzudämmen. Virologen haben immer wieder betont, dass beim Herbsteinbruch in diesem Jahr in der gesamten Bevölkerung eine Impfquote von etwa 85 Prozent vorherrschen müsste, um die Pandemie in Deutschland in den Griff zu bekommen und rasant steigende Infektionszahlen und damit Krankenhauseinlieferungen zu vermeiden. Einzig der Stadtstaat Bremen nähert sich mit knapp 82 Prozent dieser magischen Marke. In Sachsen sind nur 57 Prozent der Menschen doppelt geimpft.

Im Vereinigten Königreich liegt die doppelte Impfquote aktuell bei 68,3 Prozent (Stand: 9. November), also ähnlich hoch bzw. niedrig wie in Deutschland. Der Unterschied: Etwa 93 Prozent der Briten verfügen über Antikörper, gelten also als genesen oder geimpft beziehungsweise waren bereits mit Covid-19 infiziert (Stand: 12.11.2021). Zudem haben etwa 17 Prozent der Briten eine Booster-Impfung bekommen (in Deutschland: bislang nur etwa 4,3 Prozent, Stand: 12.11.), was die Schwere des Infektionsverlaufs im Vereinigten Königreich im Vergleich zu Deutschland positiv verändert. Das Virus verbreitet sich nicht exponentiell. In der Folge ist das Gesundheitssystem immer noch stark belastet, aber weniger belastet als noch 2020. Das spiegelt sich etwa in den Todeszahlen wider. Es gab im Vereinigten Königreich 516 Todesfälle von Covid-19-Erkrankten am 10. November 2020. Zum Vergleich: Es waren 214 Todesfälle am 10. November in diesem Jahr – also deutlich weniger. Aber immer noch mehr als in Deutschland am gleichen Tag (hier: 144 am 10. November bei einer größeren Bevölkerung).

Eine unkontrollierte Nachdurchseuchung würde etwa 100.000 Tote bedeuten

Eine Besonderheit ist hinzugekommen, mit der Virologen für den Herbst nicht sicher rechnen konnten: Es hat sich herausgestellt – und das macht die Situation insbesondere für Deutschland so problematisch –, dass die Schutzimpfungen nicht so lange Wirkung zeigen wie erhofft. Das hat auch Christian Drosten in seinem NDR-Corona-Podcast gesagt. Insbesondere bei den älteren Personen muss eine dritte Schutzimpfung nach etwa drei bis vier Monaten verabreicht werden. Bei den Drittimpfungen steht das Vereinigte Königreich, wie gesagt, viel besser da als Deutschland. In Israel, wo das Infektionsgeschehen als einigermaßen unter Kontrolle gilt, haben 80 Prozent der über 60-Jährigen die dritte Impfung bekommen. Das zeigt: Die Impfungen wirken, vor allem, wenn sukzessiv nachgeboostert wird.

Nach aktuellem Kenntnisstand zeigt sich, dass Deutschlands Impfkampagne nicht in dem Maße erfolgreich war, um das Infektionsgeschehen hier in den Griff zu bekommen. Insbesondere bei den Verabreichungen der Booster-Impfungen hinken wir hinterher. Außerdem gilt zu bedenken: Wegen der strengen Lockdowns im vergangenen und in diesem Jahr hat sich das Virus in Deutschland nicht so stark verbreitet wie etwa im Vereinigten Königreich, das, nach Angaben von Christian Drosten, aktuell in eine endemische Phase gleitet.

Er sagte der Zeit: „England hat ungefähr eine so hohe Impfquote wie wir und leider doppelt so viele Tote pro Einwohner. England ist nun in einer Nachdurchseuchungsphase, die seit dem Spätsommer anhält. Diese natürlichen Infektionen bauen den Gemeinschaftsschutz auf. Bei uns geht das noch nicht, denn es gibt weniger Genesene, und die Alten sind schlechter geimpft. Bei uns würde eine unkontrollierte Nachdurchseuchung mindestens noch einmal 100.000 Tote bedeuten, wenn wir nicht die Impflücken vorher schließen.“

9,4 Millionen Briten haben sich bis jetzt (nachweislich) mit dem Coronavirus infiziert. Das sind rund 14 Prozent der Bevölkerung, wobei die statistischen Antikörper-Tests auf eine höhere Quote hindeuten. Demgegenüber haben sich bislang nur knapp fünf Millionen in Deutschland (nachweislich) mit dem Virus angesteckt. Das sind 5,9 Prozent der Bevölkerung. Den „Gemeinschaftsschutz“, der durch überstandene Infektionen entsteht, gebe es in Deutschland noch nicht, so Drosten. Zudem seien im Vereinigten Königreich prozentual mehr über 60-Jährige als hierzulande geimpft (über 90 Prozent im Vereinigten Königreich, in Deutschland etwa 88 Prozent).

Nicht-Geimpfte haben ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf

Man kann also sagen: Die Briten sind ein paar Kapitel weiter im Übergang der Pandemie in die endemische Phase als die Deutschen, sie haben dafür aber auch einen hohen Preis gezahlt. Was wiederum bedeutet, dass die Notwendigkeit und die Gefahr für einen erneuten Lockdown in Deutschland viel höher sind als im Vereinigten Königreich. Die Briten haben sich ihre aktuelle Situation mit einer raschen Durchseuchung und hohen Todeszahlen in den vorigen Wellen erkauft, nämlich in etwa mit doppelt so hohen Todesraten wie in Deutschland im Verhältnis zur Bevölkerung. Starben bisher in Deutschland etwa 0,1 Prozent der Bevölkerung, waren es im Vereinigten Königreich rund 0,2 Prozent. Ländern wie Portugal ist es wiederum gelungen, 86 Prozent der Bevölkerung zweifach durchzuimpfen (Stand: 8. November).

Falls bei uns die Verabreichung der Impfung, insbesondere der Booster-Impfung, weiterhin stockt, könnte Deutschland, wenn das Land flächendeckend keine Kontaktbeschränkungen einführt, in der vierten Welle so hohe Todesraten wie das Vereinigte Königreich in der dritten Welle verzeichnen. Denn: Je normaler der Alltag in Deutschland nun gelebt wird, desto intensiver wird das Virus sich verbreiten und Menschen ohne Impfung beziehungsweise Booster-Impfung infizieren. Genau das passiert gerade. Und genau deshalb werden die Krankenhäuser voller, und das sehr schnell und exponentiell. Die Wahrscheinlichkeit eines schweren Krankheitsverlaufs bei Ungeimpften ist höher als bei Genesenen oder Doppeltgeimpften. Der größte Teil an Menschen, der aktuell in deutschen Krankenhäusern mit einer Covid-19-Infektion behandelt wird, ist nicht geimpft bzw. nicht geboostert.

In Bayern steht das Gesundheitssystem vor dem Kollaps

Deutschland beschäftigt nun die Frage, warum sich nicht genügend Menschen impfen lassen – trotz der kalkulierbaren Gefahr. Was bewegt die Ungeimpften dazu, obwohl genug Impfstoff vorhanden ist? Könnte man sie noch zum Impfen bewegen? Liegt es an der Unwissenheit? An der Angst vor Nebenwirkungen? Und: Falls die Impfbereitschaft sich nicht mehr ändert, muss neu nachgedacht werden. Also: Welche Möglichkeiten gibt es, mit den aktuellen Gefahren bei stockender Impfquote in Deutschland umzugehen? Muss die Politik schon bald neue Lockdowns beschließen, wie es die Physikerin Viola Priesemann fordert? Oder reicht die Einführung der 2G-Regel, was aber Christian Drosten bezweifelt? Sollte man Ungeimpften die Partizipation am gesellschaftlichen Leben verweigern? Oder die Impfpflicht einführen? Ebenso möglich wäre es, eine Durchseuchung zu akzeptieren – wie 2020 im Vereinigten Königreich – und Todesopfer zu riskieren. Zweifellos wird sich ein nicht zu unterschätzender Teil der deutschen Bevölkerung einer Impfung verweigern.

Ja, es gibt sie, die Impfgegner, die ganz explizit für eine Durchseuchung der Bevölkerung plädieren (man könnte sagen: für das britische Modell) und dafür höhere Todesfälle bei Alten, Schwachen und Kranken in Kauf nehmen – beziehungsweise einfordern, dass sich vulnerable Personen aus dem gesellschaftlichen Leben zurückziehen. Wahr ist: Ein Alltag ohne gravierende Kontaktbeschränkungen im deutschen Herbst und Winter würde Menschen das Leben kosten. Ein Kollaps des Gesundheitssystems wäre ebenso nicht auszuschließen. Das bayerische Gesundheitssystem kommt jetzt schon an seine Grenzen.

Keine 2G-Regel und kein Lockdown hätte mehr Todesopfer zur Folge

Einige Impfgegner fordern nun, genau so vorzugehen, also Grundrechte zu erhalten und zugleich die Intensivkapazitäten in den Krankenhäusern aufzustocken, um bei einer Durchseuchung ungeimpfte oder nicht-geboosterte Covid-19-Erkrankte zeitnah behandeln zu können. Diese Forderung verschleiert eine ethische Konsequenz: nämlich dass mit dieser Strategie mehr Menschen sterben werden, siehe England. Zudem kommt der logistische Aspekt hinzu. Die Krankenhäuser in Deutschland haben weder das Personal noch die Mittel, um die Folgen einer Durchseuchung, also die erhöhten Krankenhauseinlieferungen, spontan abzufedern. Die effektivere Variante für einen gelasseneren Winter wäre schnelles (booster-)impfen, also eine Erhöhung der Impfquote, wie es der Soziologe Armin Nassehi am Donnerstag gefordert hat. Was man wiederum mit Blick auf die Argumente der Impfgegner nicht abstreiten kann: Niemand kann mit Sicherheit ausschließen, dass es irgendwann, und sei es partiell, zu weiteren und heute unbekannten Nebenwirkungen und Folgeerscheinungen bei Geimpften kommt. Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

Das sind die Tatsachen. Alles weitere sind gesellschaftliche und politische Entscheidungen. Man kann als Impfskeptiker für Durchseuchung plädieren, sollte aber auch die ethischen Dimensionen mit einbeziehen – und sie offen kommunizieren: höhere Todesopfer wie im Vereinigten Königreich und einen möglichen Kollaps des Gesundheitssystems. Impfbefürworter sollten wiederum anerkennen, dass die Einschränkung von Grundrechten, der Eingriff in den Schulalltag und ins gesellschaftliche Leben oder etwa das Risiko von möglichen, aber eher unwahrscheinlichen weiteren Nebenwirkungen bei Geimpften auch einen Preis darstellt, der einkalkuliert werden muss. Auch Lockdowns werden wieder als Möglichkeit diskutiert, mit all ihren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen.

Lockdown kommt eventuell schon vor Weihnachten

Mathematiker wie Matthias Kreck und Erhard Scholz von der Universität Wuppertal, die elaborierte Corona-Modelle erarbeitet haben, sind sich sicher: Sollte die Impfquote nicht schneller steigen und sollte auch das Booster-Impfen ins Stocken geraten, wird ein Lockdown unabdingbar sein, um das Gesundheitssystem auch in Berlin vor dem Kollaps zu bewahren.

In einem aktuellen Papier, das der Berliner Zeitung am Wochenende vorliegt, prognostizieren die Mathematiker den Fortgang der vierten Welle wie folgt: „Da sich auf politischer Ebene derzeit nur unzureichende Kontakteinschränkungen abzeichnen, ist klar, dass die Anzahl der täglichen Neuinfektionen, die 7-Tagesinzidenzen und die Anzahl der Intensivpflichtigen deutlich über die entsprechenden Werte der vergangenen drei Wellen ansteigen werden. Bei den täglichen Neuinfektionen trifft das schon heute zu; bei der Anzahl der Intensivpflichtigen ist dies für Ende November zu erwarten. Der Peak ist derzeit erst kurz vor Jahresende zu erwarten.“ Der letzte Teil des Papiers hat es in sich. Dort heißt es: „Die Anzahl der Intensivpflichtigen wird auf dem Höhepunkt der vierten Welle voraussichtlich das deutsche Gesundheitssystem überfordern.“ Das hieße dann: ein Heißlaufen des deutschen Gesundheitssystems an den Weihnachtstagen noch in diesem Jahr.

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