Berlin - Ach, ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich am Fenster von Curry 36 stand und in halbvoll-, voll- oder übervolltrunkenem Zustand eine Currywurst (mit Darm, rot-weiß) bestellte, um den Heißhunger nach durchzechter Partynacht zu stillen. Am Mehringdamm, an einer der belebtesten und urbansten Ecken Berlins, treffen sich alle sozialen Schichten, um, ähnlich wie ich, der Saga nachzulaufen und dem Mythos nach eine der besten Currywürste der Stadt zu probieren. Touristen, Polizisten, Taxifahrer – nahezu rund um die Uhr trifft man hier auf jenen Großstadtmix, aus dem die DNA Berlins besteht. Die Bedienung ist freundlich und aufgeweckt und schreit nach jedem Trinkgeldeinwurf in die Kaffeekasse das mittlerweile berühmte „Palim-Palim“ aus dem Hallervorden-Sketch. Ja, hier ist man Mensch, hier darf man‘s sein.

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Am 14./15. August 2021 im Blatt: 
Wir Abgehängten. In 16 Jahren Merkel hat Deutschland bei der Digitalisierung riesige Chancen verpasst. Was sich nach der Wahl ändern muss

Gerhard Schröder kämpft für sie, wir testen sie: die Currywurst. Und hier gibt es die allerbesten!

Schlendrian oder Schikane? Warum das Land Berlin ein Grundstück in Mitte leer lässt

Frage: Wem gehören Berlins Tech-Unicorns? Antwort: Silvio Berlusconi

Wie Kaczynski versucht, Polens private Medienhäuser zu entmachten

https://berliner-zeitung.de/wochenendausgabe

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