Saint-Rémy-de-Provence - Es ist eine der Schlüsselszenen des Hitchcock-Klassikers „Der unsichtbare Dritte“: Die Protagonistin Eve Kendall versucht, ihre Entführung zu verhindern, indem sie vorgibt, in einem spektakulären Haus am Mount Rushmore ihre Ohrclips vergessen zu haben. Seit Aufkommen der Fashion Jewelry waren sie der i-Punkt im Wort „Chic“: Besonders die Periode zwischen Kriegsende und den frühen 90er-Jahren kann man sich ohne das elegant klickende Geräusch kaum vorstellen.

Das erklang immer, wenn eine Dame zum Hörer griff und den Ohrclip mit einer leichten Geste abstreifte, um besser telefonieren können. Generationen von Frauen kannten es, wenn am Nachmittag das Zwicken der schmucken, oft kunstvoll gemachten Weggefährten einsetzte. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass bei Designern wie Modemarken zunehmend leichtere Ohrstecker, feine Creolen oder gleich Ear-Cuffs in den Vordergrund traten. Zu den Klassikern, die auf Kostüm oder Kleid abgestimmt wurden, gehören die Halbperlen, umrandet von Goldkordeln oder besetzt mit bunten Glassteinen.

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