Berlin - Wer hätte gedacht, dass sich in der Berliner Donaustraße einer der wohl besten und angesagtesten Jazzclubs Europas verbirgt? Unscheinbar ist der Club, der Donau115 heißt und eher an eine Neuköllner Kneipe als an einen legendären Jazzladen erinnert. Nach dem Eintreten erwartet den Besucher ein kleiner, intimer, vielleicht 75 Quadratmeter großer Raum. Man sieht links eine Bar, rechts eine kleine Bühne samt Schlagzeug und Klavier vor einer Fototapete. Und dazwischen stehen ein paar Holzstühle vor einer großen Fensterfront.

Man merkt schnell: Der Neuköllner Jazzclub Donau115 ist purer Underground. Und das im besten Sinne. Ein Ort der Begegnung für junge, passionierte Jazzmusiker, jene Musik-Verrückten und -Begeisterten, die für ihre Leidenschaft auf Luxus verzichten. Im Donau115 treffen sich die Jazzmusiker der Stadt, für die vor allem die Qualität der Musik zählt und nicht das Setting drumherum. Eher im Gegenteil: Je dunkler die Räume, je später die Nacht, je durchgeknallter das Publikum, desto besser die Atmosphäre.

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