Ich bin ein furchtbarer Einkäufer. Ich habe fünf Packungen Pasta im Schrank, aber kein Pesto dazu. Ich kaufe ein Kilo Tomaten, bin aber nie daheim, um sie zu essen. Und ich habe jetzt noch gar nicht von dem Rosmarin-Schinken gesprochen, den ich mir in einer Appetit-Attacke gönnte und der nun unberührt im Kühlschrank vor sich hin trocknet. Das muss man sich leisten können. Kann ich aber nicht. Außerdem nagt meine Planlosigkeit an meinem Gewissen, was Lebensmittelverschwendung anbelangt. Der Plan: keine schrumpelige Paprika und keine halbleere Milchtüte wandert mehr in den Mülleimer. Denn wie an dieser Stelle schon mal erwähnt kann man alle Lebensmittel noch verwenden, wenn sie das Haltbarkeitsdatum schon überschritten haben, aber nicht riechen, ihre Konsistenz nicht verändert haben oder aber schimmelig sind. Aber was daraus machen? Wie die Reste sinnvoll verwerten?

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Am 20./21. August 2021 im Blatt: 
Gefängnis Afghanistan: Wie ein Land zurück in die Barbarei fällt

Slavoj Žižek über den Kampf ums Klima: „Wir brauchen begrenzte Gewalt“

Ein Fall für den Burn Boss: Um Waldbrände zu verhindern, muss man Feuer legen

Kiew als neues Berlin: Warum die Cool Kids in die Ukraine reisen – trotz Krieg

Die Hölle frei nach Sartre? Elternabend in einer Berliner Kita. Unser Autor war da

Ulrike Ottingers „Berlin-Trilogie“: Die Filme der Über-Avantgardistin sind zurück − und wie!

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