Berlin - Salut, wir sind diese 85 Prozent der Menschen, für die dieser Hummer mit Kichererbsen, Kimchi und Wassermelonensorbet eine Offenbarung ist. 15 Prozent der Gäste, so hören wir, seien hingegen überfordert. Ah, oui? Geschmack ist nun mal Geschmackssache. Worauf sich wohl alle einigen können: Das Irma la Douce ist ein schöner Ort. Wenn man die Augen schließt, klingt der Verkehr auf der Potsdamer Straße beinahe wie Atlantikrauschen. Eröffnet wurde im Sommer 2020, kürzlich kam der erste Michelin-Stern.

Jetzt, im gefühlt durchgeimpften Sommer, sind wir bereit für das Signature Dish, den Bouillabaisse-Sud. Zuvor widmen wir uns jedoch jenem eher verspielten Teil der Karte, der mit Notre Haute Cuisine überschrieben ist. Los geht es mit zwei Austern mit Kaviar und geräucherter Crème fraîche als perfekter Liaison zwischen Erde und Meer, gefolgt von Schwertmuscheln mit Vichyssoise-Granité und Kaviar sowie einem Forellendreiklang (geräuchertes Filet, Tatar und Kaviar) unter einer Decke aus gehobelter Birne.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.