Berlin - Klar, hinterher ist man immer schlauer. Das lässt sich in den letzten Monaten auch an der aufgeheizten Debatte zum Klimawandel beobachten. Mich verstört dabei vor allem die Vehemenz, mit der die Klimaschützer von Fridays for Future und die Aktivistinnen und Aktivisten von Extinction Rebellion zu Werke gehen.

Viele davon behaupten ja sinngemäß, dass ältere Menschen, also unsere Eltern und Großeltern – die, die immer noch Fleischwurst essen, mit Condor nach Mexiko fliegen und in Mercedes-Benz-Limousinen mit Verbrennungsmotor über die Autobahnen juckeln – wissentlich Schuld haben an der ganzen Misere, in der unser Planet jetzt nachweislich steckt. Und sie einfach jahrzehntelang herzlos und egoistisch waren. Doch die Sache ist nicht so einfach. Ja, es gab schon in den 80er-Jahren Anzeichen für den Treibhauseffekt. Und ja, wir haben das zu lange ignoriert. Aber auch irren ist menschlich.

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