Berlin - Was bedeutet es, Mutter zu werden? Wenn es in Deutschland um diese Frage geht, wird über die Diskriminierung von Müttern in der Arbeitswelt diskutiert, über Vereinbarkeit und den Gender-Pay-Gap oder darüber, dass Frauen den größeren Anteil an Care-Arbeit übernehmen. Worum es nicht geht: Wie verändern sich Frauen eigentlich, wenn sie Mutter werden? Von der Forschung wurden Mütter lange vergessen, zu kompliziert, zu uninteressant. In den USA zumindest ändert sich das gerade. Die Amerikanerin Abigail Tucker, Wissenschaftsjournalistin und selbst Mutter von vier Kindern, hat sich auf die Suche nach den neuesten Erkenntnissen über Mütter gemacht und ein Buch geschrieben über die biologischen Phänomene, die sich vor allem im mütterlichen Gehirn abspielen. Wir erreichen Abigail Tucker via Zoom zu Hause in New Haven, Connecticut, nicht weit entfernt von der Yale University, wo sie für ihre Recherche viel Zeit verbrachte, weil dort eines der wenigen Labore weltweit liegt, das Mütter erforscht.

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