Berlin - Was bedeutet es, Mutter zu werden? Wenn es in Deutschland um diese Frage geht, wird über die Diskriminierung von Müttern in der Arbeitswelt diskutiert, über Vereinbarkeit und den Gender-Pay-Gap oder darüber, dass Frauen den größeren Anteil an Care-Arbeit übernehmen. Worum es nicht geht: Wie verändern sich Frauen eigentlich, wenn sie Mutter werden? Von der Forschung wurden Mütter lange vergessen, zu kompliziert, zu uninteressant. In den USA zumindest ändert sich das gerade. Die Amerikanerin Abigail Tucker, Wissenschaftsjournalistin und selbst Mutter von vier Kindern, hat sich auf die Suche nach den neuesten Erkenntnissen über Mütter gemacht und ein Buch geschrieben über die biologischen Phänomene, die sich vor allem im mütterlichen Gehirn abspielen. Wir erreichen Abigail Tucker via Zoom zu Hause in New Haven, Connecticut, nicht weit entfernt von der Yale University, wo sie für ihre Recherche viel Zeit verbrachte, weil dort eines der wenigen Labore weltweit liegt, das Mütter erforscht.

Berliner Verlag
Die Wochenendausgabe

Dieser Text ist in der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung erschienen – jeden Sonnabend am Kiosk oder hier im Abo.

Am 12./13. Juni 2021 im Blatt: 
Ein Interview mit Jörg und Maria Koch: Wie sie mit dem Magazin und Modelabel 032c die Berliner Coolness in die Welt tragen

Hurra oder Hilfe? Die Touristen stürmen zurück nach Berlin

Unser Autor Jan Karon will nicht mehr links und „woke“ sein. Warum das?

Die großen Food-Seiten: Einer der besten Lahmacun-Läden in Wedding und ein Backshop für Cool Kids in Kreuzberg. Und: Ein Porträt über das hippe Hotel Henri am Kudamm

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