Berlin - Was erwartet man sich von einem südamerikanischen Restaurant? Klischees, Klischees, Klischees. Also herzliche Cumbia-Musik, kalte Margaritas, großes Durcheinander und ein lautes Stimmengewirr. Dass ein peruanisches Restaurant auch mal ernsthaft und ruhig – also klischeefrei – betrieben werden kann, beweist das Tupac in den Riemann Höfen im Bergmannkiez. Nicht nur, weil Berlin wohl architektonisch an keinem anderen Ort schöner ist, sondern auch, weil das Küchenpersonal im Tupac (der Name steht für Tupac Amaru, den letzten Inkakönig, der das Vorbild für eine revolutionäre Untergrundbewegung in Peru ist) den hungrigen Esser mit viel Kreativität und Feinsinn von den Vorzügen der peruanischen Küche überzeugen will. Und der Besucher, der auf der leider ein bisschen verwaisten Terrasse Platz nimmt, lernt schnell: Ja, die Peruaner können hier perfekte Ceviche (17 Euro, ohne viel störendes Gemüse) zubereiten.

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