Lise, die Tochter des Postmeisters Tréhot aus dem nordfranzösischen Ecquevilly, wusste nichts von der nordrhein-westfälischen Stadt Essen im Ruhrpott. Wie hätte sie, 1867 als Landei neu in der Pariser Bohème und im Atelier des aus Limoges stammenden Auguste Renoir stundenlang Modell stehend, auch ahnen können, dass ihr lebenspralles Ganzkörperporträt eines Tages ausgerechnet in Essen den liebevollen Spitznamen „Mona Lise“ bekommen würde? Als Impressionismus-Ikone des Museums Folkwang. Und wohl auch als selbstbewusster Altmeister-Moderne-Vergleich der stolzen Essener Kulturbürgerschaft mit Leonardos rätselvoller „Mona Lisa“ im Pariser Louvre.

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