Berlin - Was muss das für ein Gefühl sein, wenn das eigene Leben plötzlich zum Horrorfilm wird. Wenn man morgens in einer fremden Wohnung aufwacht, in der Menschen, die man nie zuvor gesehen hat, lächelnd die Einkäufe ausräumen? Wenn das, was gestern noch klar war, heute schon nicht mehr gilt, wenn Dinge verschwinden und, was vielleicht das Schlimmste von allem ist, man mit niemandem darüber sprechen kann? Weil einem entweder keiner glaubt oder die Reaktion vermittelt, man selbst sei das Problem.

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Am 28./29. August 2021 im Blatt: 
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