Berlin - Emma Cline ist in den USA ein literarischer Star. 26 Jahre alt war sie, als Random House ihr Berichten zufolge einen Vorschuss von zwei Millionen Dollar für ihren ersten Roman „The Girls“ zahlte. Zuvor waren lediglich einige Geschichten von Cline in Literaturzeitschriften erschienen. Ihr Debüt ist eine fiebrige Coming-of-Age-Geschichte eines Teenagermädchens, das sich im Sommer ’69 in Kalifornien einem Clan anschließt, der charismatische Anführer ist unschwer als Charles Manson erkennbar.

Der Roman stand drei Monate auf der New-York-Times-Bestsellerliste. Cline ist mittlerweile 32 Jahre alt und widmet sich in ihrem zweiten Buch einem zeitgeistigen Thema: den Lebenswelten privilegierter weißer Männer, die daran gewöhnt sind, zu bekommen, was sie wollen. Die Kurzgeschichten in der Sammlung „Daddy“ spielen allesamt Post-MeToo und Cline erzählt oft aus der Perspektive ebenjener Männer.

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