Berlin -  Der deutsche Unternehmer Lars Christian Wilde war 2016 depressiv. Ein Freund war plötzlich gestorben und bei seiner Freundin wurde eine schwere Krankheit diagnostiziert. Zu viel auf einmal, Wilde hatte plötzlich Angstzustände und Panikattacken. Die Antidepressiva schlugen nicht an.

Heute ist der in Deutschland geborene Wilde ein glücklicher Mensch. Denn seit kurzem ist seine amerikanische Firma Compass Pathways mit Hauptsitz in London an der Börse mehr als eine Milliarde Euro wert. Die Biotech-Firma forscht an einer Psilocybin-Therapie, die noch in diesem Jahr bei staatlichen Regulierungsbehörden in den USA und weltweit zugelassen und von Krankenversicherungen bezahlt werden soll. Die Therapie mit Magic Mushrooms (halluzinogenen Pilzen) als Kassenleistung, dazwischen liegen fünf Jahre und die eigene psychedelische Erfahrung, die Wildes Leben umgekrempelt hat und seine Depressionen gelindert hat.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.