Als wir telefonieren, ist in Paris bereits Sperrstunde. „Sind bei euch auch schon die Bürgersteige hochgeklappt?“, fragt Tim Eitel. Die verordnete Einsamkeit in der Corona-Zeit nennt Eitel „einschneidend“. Sie mache ihn geradezu melancholisch. „Freilich, im Atelier ist man eh immer allein und schweigt sich an. Aber man muss ja auch mal raus aus dem Schneckenhaus.“ Er freut sich, dass jetzt, auf dem 17. Berliner Gallery Weekend, in der Galerie Eigen+Art seine neuen Gemälde aus dem Pandemiejahr hängen. Und ach, dass diese glücklicherweise auch leibhaftig, analog zu sehen sind.

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