Berlin - Ein paar Mal bin ich nun abends trotz Müdigkeit rausgeschlichen, um in den Mauerwinzer zu gehen. Ich könnte nicht sagen, ob es mich eher wegen des Weins oder wegen der wunderbaren Wurst- und Käseteller dorthin zieht. Das Weinlokal ist mein privater Fluchtort, von dem – ginge es ganz egoistisch nur nach mir – nicht einmal mein Mann erfahren müsste. Doch als ich vor über elf Jahren als Restauranttesterin für die Berliner Zeitung anfing, versprach ich Ihnen, nichts zu verheimlichen. Auch denke ich, dass der Mauerwinzer seinen Charme deswegen nicht einbüßen wird. Und trotz seines Charmes ist der Mauerwinzer immer noch ein Ort, der maßgeblich von Einheimischen frequentiert wird.

Das mag zum einen an seiner fantastischen Seitenstraßen-Lage liegen, das Lokal befindet sich in einem Eckhaus in der Wolliner Straße direkt am Mauerstreifen. Zum anderen auch an seinem modernen Gastraum, der sich von der bei Berlin-Touristen so beliebten Vintage-Möbel-Gastronomie abhebt.

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