Es gab natürlich ein Feuerwerk, und auch Konfetti und goldenes Flatterband wurden verschossen. Ohne derartige Verzierung findet im modernen Profisport keine Siegerehrung mehr statt, nicht einmal in Pandemiezeiten. Darüber hinaus allerdings war die Übergabe der Championship Trophy an den Gewinner des Six-Nations-Turniers im Rugby eine ziemlich trübe Veranstaltung in den vergangenen beiden Jahren. 2020 hängte Englands Kapitän Owen Farrell seinen Mitspielern und sich selbst die Medaillen um den Hals und hob den Pokal dann so verlegen in die Höhe, als hätte er bei einer Hamsterschau oder einem Vorlesewettbewerb für Grundschüler gewonnen und nicht das traditionsreichste Länderturnier im Rugby. Die Pokalübergabe fand auf dem Trainingsgelände von Englands Nationalmannschaft in einem Ort mit dem schönen englischen Namen Teddington statt, natürlich ohne Zuschauer, wie auch die Spiele des Six Nations.

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