Berlin - Der Mississippi ist ein beängstigend großer Fluss. Blickte man aus der Luft auf sein Einzugsgebiet, würde sich der halbe nordamerikanische Kontinent in ein riesiges Geäst aus Wasseradern verwandeln, die sich wie Kapillaren in die Landkarte strecken. Der Fluss streckt sich auch in die Zeit, berührt tiefere Erinnerungen und Geschichten, von der gewaltvollen Eroberung eines Landes. Vom Leben derer, die ihn befuhren. „My soul has grown deep like the rivers“, schreibt der 17-jährige Langston Hughes, als er über den Fluss setzt.

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