Berlin - „Man könnte es sich für immer anschauen, aber es ist auch maximal unangenehm.“ Unangenehm oder doch eher beklemmend entsetzlich? Eine junge Frau im weißen Kleid mit kurz über dem Schlüsselbein endendem Bob, in einer Mischung aus Perl- und Butterblond, starrt mit ihren blauen Augen mit maximal eng gestellten Pupillen in die Kamera. Sie kaut, scheint kurz vor dem Schlucken zu sein, bis sie aus ihrem rosarot geschminkten Mund das Ende einer wurmartigen Gestalt entlässt. Der Wurm lebt. Ein Ende windet sich aus ihren nur einen Spaltbreit geöffneten Lippen, berührt in suchenden Bewegungen ihr Gesicht, das nahezu exakt den gleichen Farbton hat wie ihre Haare.

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