Der konventionelle Nacktkalender ist vom Aussterben bedroht. Das mag zum einen daran liegen, dass sein natürlicher Lebensraum knapp wird. Räume, in denen sich ausschließlich Männer bewegen, gibt es immer weniger. Auch #MeToo hat dazu beigetragen, dass Bilder mit dem männlichen Blick auf Frauen als Sexobjekt an Reiz und Akzeptanz verloren haben. Die Darstellung von Erotik in Kunst und Pornografie wird neu verhandelt – für beides ist der Nacktkalender eine Spielwiese, wie die berühmten Pirelli-Kalender schon seit Jahrzehnten beweisen. Für sie fotografierten unter vielen anderen schon Peter Lindbergh, Steven Meisel und Annie Leibovitz, Nacktheit ist hier mittlerweile die Ausnahme. Die holländische Fotografin Lara Verheijden hat einen anderen Ansatz, aber auch sie will mit ihrem Berliner Nacktkalender zur Evolution des Genres beitragen. An diesem Wochenende erscheint die zweite Ausgabe.

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