Peking - Von den Olympischen Winterspielen bekommen wir in Peking nicht viel mit. Bekanntlich finden sie in einer Bubble statt, in die wir Pekinger nicht hineinkönnen, wenn wir uns nicht schon vor den Spielen um Tickets bemüht haben. Olympia ist für uns nahezu ähnlich weit weg wie für die deutschen Fernsehzuschauer. Sicher: Bing Dundun und Xue Rongrong, die Maskottchen der Spiele, sind überall in der Stadt präsent. Sie sind auf Fähnchen abgebildet, die an den Laternen hängen, und werben an jeder zweiten Bushaltestelle sogar auf Englisch für eine gemeinsame Zukunft („Together for a shared future“). Auch einige Fünf-Sterne-Hotels wie das Westin oder das Kunlun in unserer Nachbarschaft haben ihr Erscheinungsbild verändert: Ein grüner Bauzaun steht drumherum, auf dem man liest, dass das Hotel einem „closed-loop management“ unterliege und nur von Menschen mit Reservierung betreten werden dürfe. Ansonsten aber findet Olympia nicht draußen, sondern nur im Netz statt.

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