Berlin - Mit den Schienenstößen begann die Reise ins Zwischenreich. Die Zone nahm uns auf, umhüllte uns mit dem Mantel ihres Nebels, gemahnte daran, dass die sichtbare Welt nicht unbedingt die einzige Welt ist. Als wir nach den drei Stunden „Stalker“ zurück aufs Pflaster von Karl-Marx-Stadt taumelten, erschien uns sogar dieser Ort etwas weniger trostlos. Und auch die noch vor mir liegenden Monate im filzgrauen Waffenrock hatten etwas von ihrem Schrecken verloren. Vielleicht erging es anderen ebenso: Für mich jedenfalls gibt es ganz klar eine Zeit vor und eine Zeit nach „Stalker“. Obwohl nicht unbedingt erbaulich in dem Sinne, dass er „schön“ genannt werden könnte, setzte dieser Film doch etwas in Gang, etwas Unumkehrbares – so wie die geheimnisvollen Reisenden mit jedem Schritt sich selbst näher kamen. Es gab nun keine Ausreden mehr.

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Am 17./18. Juli 2021 im Blatt: 
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