Berlin/Uckermark - Wenn ich als Schüler erkannt hätte, dass Mathematik nicht einfach nur dazu da ist, die Wirklichkeit in trockene Systematik zu verwandeln – sondern als die Chance, die Geheimnisse des Universums zu ergründen –, hätte ich mich wohl nicht so schwer damit getan. Und wenn der Lehrer dann noch eine Pflanze aus dem Ärmel gezogen hätte, um mit ihrer Hilfe mathematische Formeln zu erklären, hätte ich vielleicht sogar eine andere Laufbahn eingeschlagen.

Heute bin ich jedenfalls fasziniert davon, dass Pflanzen immer gleich aufgebaut sind und ihre Wachstumsprozesse fast immer identisch ablaufen, sodass man sie anhand mathematischer Formeln ergründen kann. Und weil sich die Zeit des christlichen Oster-Mysteriums besonders gut für ein paar weiterführende Gedanken über Lebenssinn und -systeme eignet, erlaube ich mir heute einen kleinen Ausflug in den transzendenten Teil der Pflanzenwelt.

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