Berlin - Angela Merkel wird oft vorgeworfen, dass sie keine Visionen habe. Dass sie nur verwalte, nicht gestalte, dass sie nur den Schaden begrenze, statt Neues zu schaffen. An diesem Vorwurf ist viel dran. Doch es fehlte ihrer langen Kanzlerschaft nicht nur der Sinn für Utopien, sondern auch der für Dystopien. Dass sie die Erderhitzung in all den Jahren nicht mit der nötigen Dringlichkeit bekämpft hat, ist nur eine Ausprägung dieses zweiten Defizits. Eine weitere ist, dass sie die Digitalisierung nicht ernst genug nahm. Das Internet überließ sie den Konzernen, die datengestützte Überwachung den Männern in ihrer Partei. Das ist ganz schön schiefgegangen.

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