Die für mich und für viele Gleichaltrige meiner Generation in den 90ern gedanklich noch nicht ganz zuzuordnenden Verlusterfahrungen in puncto Städtebau, Architektur, Kunst und Formgestaltung in der DDR führen wohl heute zu dem Phänomen, das man getrost als Hype benennen kann - den Ostmoderne-Hype. Verlusterfahrungen fallen sehr vielfältig aus. So ist es für den einen das bloße Verschwinden eines vertrauten Spielgeräts auf dem Hof, für den anderen ist es der Verlust eines Gebäudes, mit dem viele Erinnerungen verknüpft sind. Für mich ist es der Abbruch eines gesamten Wohngebiets und demzufolge auch der Verlust von Identität.

Eisenhüttenstadt ist kein Einzelfall

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.