Berlin - Mit einer Schulterpolsterjacke geht es los, mit einem Glencheck-Kostüm hört es auf, das Prosa-Gedicht von Elfriede Gerstl. In „Kleiderflug oder lost clothes“ beschreibt die österreichische Schriftstellerin ein Leben mit, ein Leben in Kleidern – von der kindlichen Begeisterung für Lauren Bacalls 40er-Jahre-Jacken nämlich bis zum eigenen Kostüm der endlich etablierten Künstlerin. Gerstl war Teil der Wiener Gruppe, viele ihrer Gedichte und Essays entstanden aber auch in Berlin. Und so wie Österreichs andere Elfriede, die Jelinek, war auch für Gerstl die Mode von poetischer Relevanz.

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