Berlin - Es war ein Coup - mit vielen Facetten. Die Rede ist von dem angekündigten Zusammenschluss der beiden Immobilienriesen Vonovia und Deutsche Wohnen (DW), der am Dienstag verkündet wurde. Da entsteht auf einen Schlag „Europas größer Wohnimmobilienkonzern“ mit am Ende bundesweit mehr als 500.000 Wohnungen. 

Als Beifang quasi, zur Pflege der politischen Landschaft und zur Abwehr einer drohenden Vergesellschaftung durch das Volksbegehren „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ haben die Vorstandschefs Zugeständnisse gemacht: So bleiben die Mieterhöhungen der dann 155.000 Berliner Wohnungen des fusionierten Konzerns in den nächsten fünf Jahren sogar noch unter den Festlegungen des jüngst geplatzten Mietendeckels. Außerdem bieten sie dem Senat 20.000 Wohnungen in Hochhaussiedlungen zum Kauf an.

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