Berlin - Liebe Leserinnen und Leser! Diese Woche wurde nicht nur die Verlagswelt von den Skandalen um den Axel-Springer-Verlag erschüttert. Wäre es nicht reales Leben, könnte man Vergleiche aus der Shakespeare-Welt bemühen, wäre der Hintergrund ein nicht so dramatischer. Julian Reichelt ist nicht mehr Chef-Redakteur der Bild-Zeitung. Einer der mächtigsten Medienmenschen dieses Landes hat seinen Job verloren, weil er sich in einem Compliance-Verfahren im Hause Springer falsch verhalten und laut Springer-Chef Mathias Döpfner die Unwahrheit gesagt hat. Es geht um Machtmissbrauch und eine Liebesbeziehung mit einer ihm unterstellten Kollegin. Die Vorwürfe sind gar nicht so neu. Doch erst die Recherchen der Ippen-Gruppe und ein Text in der New York Times haben dazu geführt, dass sich Mathias Döpfner dazu entschloss, sich von Julian Reichelt zu trennen.

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