Berlin - Sind Sie auch, wie viele Deutsche, Atomgegner geworden? Oder zumindest froh darüber, dass Deutschland vor zehn Jahren den Atomausstieg beschlossen hat? In der aktuellen Wochenendausgabe der Berliner Zeitung beschäftigen wir uns mit dem kontroversen Thema Atomstrom. Maximilian Both hat aktuelle Entwicklungen weltweit zur Forschung und dem Bau neuer Atomkraftwerke sich angeschaut und bewertet, wie nachhaltig (oder wie gefährlich) sie sind. 

Berliner Verlag
Die Wochenendausgabe

Dieser Text ist in der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung erschienen – jeden Samstag am Kiosk oder hier im Abo. Jetzt auch das neue Probe-Abo testen – 4 Wochen gratis

Am 26./27. Juni 2021 im Blatt: 
Die reine Kraft: Neue Technologien machen Atomkraft immer sicherer. Ist die deutsche Angst vor nuklearer Energiegewinnung künftig unbegründet?

Der berühmte Mathematiker Matthias Kreck sagt, die Pandemie wurde falsch bekämpft. Doch man will nicht auf ihn hören

Am 1. Juli öffnen wieder die Berliner Kinos. Wie es der Branche geht

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher hört auf. Unser Fazit: „Danke für nichts“

Gibt es in Schlesien tatsächlich verbuddeltes Nazigold? Unsere Reporter sind hingefahren

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Moritz Eichhorn hat sich mit der Protestkultur auseinandergesetzt und prüft nach, warum die Frage nach dem Einsatz von Atomstrom insbesondere in Deutschland so emotional diskutiert wird. Zugleich plädiert Lisa Strippchen für Atomstrom, weil die Energiegewinnung verhältnismäßig sauber ist. Ist die nukleare Technologie tatsächlich eine Option für eine grünere Zukunft, gerade jetzt, da Europa doch die CO2-Emissionen drosseln und zugleich nicht auf Kohlestrom zurückgreifen will? 

„Danke für gar nichts“

Außerdem im Blatt: Eine große Reportage des Journalisten Tobias Haberkorn, der sich wochenlang mit Pandemiemodellierungen beschäftigt hat. Für seinen Text hat er den berühmten Mathematiker Matthias Kreck besucht, der die Bundesregierung davon überzeugen wollte, dass die einflussreichsten Pandemie-Modellierer und Mathematiker in Deutschland die Covid-19-Ansteckungswellen falsch prognostiziert haben. Was ist, wenn er recht hatte? Hätte man andere Einschränkungen beschlossen, eine andere, vielleicht effizientere Pandemiebekämpfung gewählt? Ein Text, der aufrüttelt.

Alternativen sind das Wesen der Politik. In der Berliner Wohnungspolitik werden sie nur allzu selten gesehen und wahrgenommen. In einem Text verabschieden wir die scheidende Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und bilanzieren ihre Wirkung auf den Berliner Städtebau. Unser Gruß: „Danke für gar nichts!“

Dankbar kann man allerdings den Berliner Kinobetreibern sein, die es in großer Zahl geschafft haben, die Pandemie zu überstehen. Am 1. Juli 2021 öffnen sie wieder, die Kinos. Meine Kollegin Claudia Reinhard prüft in einer detailreichen Reportage, wie es der Branche geht. 

Die besten Nudeln der Stadt

Extra für Sie sind zwei Reporter der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung (einer davon ist Autor dieser Zeilen, der andere Jesko zu Dohna) nach Polen gereist, um ein paar Männer zu porträtieren, die überzeugt sind, dass in der Nähe eines verlassenen Schlosses in dem schlesischen Dorf Minkowskie Dutzende Goldbarren verschollenen Nazigoldes vergraben sind. Wir haben die Goldsucher für Sie getroffen.

Außerdem finden Sie wie immer die besten Food-Tipps der Stadt! Ganz besonders empfehlen können wir das chinesische Nudelhaus Wen Cheng in Prenzlauer Berg. Zudem richten wir unsere Aufmerksamkeit auf die vielleicht beste Pommes-Bude in Berlin. Genießen Sie das Wochenende! Genießen Sie die Lektüre der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung!

Herzliche Grüße und viel Freude beim Lesen, Ihr

Tomasz Kurianowicz, Editor in Chief, Briefe an: briefe@berliner-zeitung.de

Dieser Text ist in der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung erschienen – jeden Sonnabend am Kiosk oder hier im Abo.