Berlin - Endlich ist es so weit: Berlin macht auf. Restaurants dürfen wieder Außengastronomie betreiben, Schwimmbäder wieder öffnen, Cafés wieder Stühle vor die Häuser stellen. Die Laune steigt. Die Hauptstadt kriecht aus dem Lockdown. Ein Moment, auf den wir alle gewartet haben. Der Rückgewinn von Freiheiten fühlt sich an wie die lang ersehnte Dopaminspritze. Für viele heißt es jetzt, sich von der Couch zu rollen und zurück ins Leben zu stolpern – und mag es auch nur durch den Besuch eines Freiluftkinos sein. 

Berliner Verlag
Die Wochenendausgabe

Dieser Text ist in der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung erschienen – jeden Sonnabend am Kiosk oder hier im Abo.

Am 22. Mai 2021 im Blatt: 
Das große Glücksspezial: Berlin macht die Türen auf. Wie ist die Stimmung in der Stadt nach dem Lockdown?

Wie werde ich glücklich? Ein Selbstversuch bei einem Online-Kurs der Yale-Universität, der das Glück lehren will

Der Israel-Konflikt hat die Neuköllner Rütli-Schule erreicht. Unsere Reporterin hat die Schüler getroffen

Neues Gesetz zum autonomen Fahren: Ein Porträt eines deutschen Unternehmers, der die Technik dazu liefert

https://berliner-zeitung.de/wochenendausgabe

Die Redaktion der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung nimmt die positive Energie zum Anlass, Glück zum Hauptmotiv der aktuellen Ausgabe vom 22. Mai 2021 zu erklären. Nach den Öffnungen haben wir uns in der Stadt umgeschaut und die Stimmung der Menschen in den Freiluftkinos, Schwimmbädern, auf den Wiesen und Parks eingefangen (mehr dazu in einer doppelseitigen Reportage). Außerdem haben wir einen Reporter in die Kleingartenkolonie „Glück im Winkel“ nach Berlin-Schöneberg geschickt, um nachzuspüren, was das kleine Glück ausmacht. Oder in diesem Fall: das Glück, sich in einem Verein zu engagieren und so der Einsamkeit zu trotzen.

Der Comedian Aurel Mertz hat meinem Kollegen Paul Linke erzählt, warum Humor ein Mittel gegen seelisches Unglück ist. Und unsere Volontärin Elizabeth Rushton erklärt, warum die Bewohner mancher Länder besonders glücklich sind und die von anderen nicht. Finnland etwa wurde erneut im World Happiness Report zum glücklichsten und Afghanistan zum unglücklichste Land der Welt erklärt (was, wie sich zeigt, weniger mit Reichtum als mit dem Funktionieren von staatlichen Institutionen zu tun hat). Außerdem finden Sie einen Text des Reporters Benedikt Herber, den wir gebeten haben, einen der populärsten Kurse an der amerikanischen Yale-Universität zu absolvieren, einen Kurs, der lehrt, wie man glücklich wird. (Das Online-Seminar ist übrigens kostenlos und für jeden frei zugänglich.) 

Neuer Kolumnist: Thilo Mischke

Aber nicht nur das: Die Reporterin Jenni Roth hat sich die berühmte Covid-19-Station an der Berliner Charité angeschaut und einen Überlebenden getroffen, der das Glück hatte, von der Expertise der weltbesten Ärzte zu profitieren. Außerdem finden Sie im Wirtschaftsteil eine große, dreiseitige Reportage zum autonomen Fahren und wie ein neues Gesetz deutsche Technologie an die Spitze der Weltmärkte katapultiert. Zudem haben wir für diese Ausgabe unsere Augen aufgemacht und die besten Wiesen und Parks besucht, wo sich im Frühling besonders gut flirten lässt. (Auch Verlieben macht ja bekanntlich glücklich.)

Außerdem im Blatt: Meine Kollegin Anja Reich hat die Rütli-Schule in Neukölln besucht, deren Schülerinnen und Schüler der Israel-Konflikt beschäftigt. Der Herausgeber der Berliner Zeitung, Michael Maier, hat mit dem UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer über die Situation von Julian Assange gesprochen. Antonia Groß, Volontärin der Berliner Zeitung, erklärt in einem großen Essay, warum gendersensible Sprache die Zukunft des Schreibens ist. Und Sie finden wie immer die besten Streaming- und Food-Tipps der Woche.

Ein ganz besonderes Highlight: In der aktuellen Ausgabe finden Sie die erste Kolumne des Journalisten Thilo Mischke, der jetzt im Wechsel mit der Autorin Ruth Herzberg mit einem persönlichen Blick auf Berlin und sein Alltagsleben schaut (der Name der Kolumnenreihe lautet „Herzberg & Mischke“). Wir wünschen viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe und natürlich für den Frühling und für alles, was danach kommt, Gesundheit, Zufriedenheit und, natürlich!, viel Glück.

Herzliche Grüße Ihr

Tomasz Kurianowicz, Editor in Chief der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung

Dieser Text ist in der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung erschienen – jeden Sonnabend am Kiosk oder hier im Abo.