Berlin - Der Krieg war vorüber, das wollte man sehen. An den herausgeputzten Boulevards genauso, wie an den Damen, die darüber flanierten: in prächtigen Kleidern, eingeschnürt und ausstaffiert. Also nahm Christian Dior mit seinem „New Look“ ab 1947 vorweg, was die rückschrittlichen 1950er-Jahre den Europäerinnen abverlangen sollten: Hatten Coco Chanel und Madeleine Vionnet dem weiblichen Körper mit fließenden Linien eben erst neue Bewegungsfreiheit geschenkt, eine revolutionäre Nonchalance, so zurrte Dior die Stoffe zur formgebenden Sanduhrlinie wieder zusammen.

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