Berlin - Ein Essay des Genozidforschers Dirk Moses, der im Mai dieses Jahres veröffentlicht wurde, erregte international Aufsehen: „Der Katechismus der Deutschen“ entfachte laufende Diskussionen über das Verhältnis des Holocaust-Gedenkens zur vergleichsweise zaghaften Erinnerungskultur gegenüber den deutschen Kolonialverbrechen. Die Berliner Zeitung am Wochenende und die Berliner Zeitung begleiten diese Debatte, die von manchen als „Zweiter Historikerstreit“ bezeichnet wird, seit einigen Wochen kritisch und lassen dabei verschiedene Positionen zu Wort kommen. Jüngst äußerte sich im Philosophie Magazin auch der Protagonist des Historikerstreits der 80er-Jahre, Jürgen Habermas. Hier antwortet nun Dirk Moses.

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