Marcello (Marcello Fonte) hat nichts vom italienischen Klischee des braun gebrannten Beaus. Auch das sonnige und prachtvolle Italien, Sehnsuchtsland der Deutschen, ist nicht das Italien Marcellos. Der schmächtige Mann mit dem traurigen Gesicht betreibt einen Hundesalon in Magliana, unweit von Rom, wo die Stadt nichts Ewiges hat: Baufällige Häuser und Abbruchexistenzen bestimmen das Bild, und auch Marcello ist nicht vom Glück verwöhnt. Doch der kleine Mann hat ein weiches Herz und liebt seinen Beruf und seine Tochter Alida, die bei ihrer Mutter lebt, von der Marcello getrennt ist. Kleine Gaunereien, das Essen mit den Nachbarn an einer langen Tafel mit Blick auf den verschmutzten Strand und ein zweiter Platz beim Hundefrisierwettbewerb sind die Highlights in Marcellos Leben.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.