Berlin - Nach der Bundestagswahl 2017 befand sich die SPD gefühlt im freien Fall, doch ein Parteimitglied spannte die Flügel zum Höhenflug auf und baute sich ein Nest im Wipfel des Politikwaldes. Dass es dort heute in guter Gesellschaft von anderen Genossinnen und Genossen sitzen würde, hätte am 28. Oktober 2018 wohl niemand gedacht. An diesem Tag beginnt die NDR-Langzeitdoku „Kevin Kühnert und die SPD“. Es ist Landtagswahl in Hessen, die SPD holt ihr schlechtestes Ergebnis seit 1946. Kevin Kühnert sitzt mit zwei Jusos im Willy-Brandt-Haus und starrt mit geröteten Augen auf die Hochrechnungen. Er trägt seine übliche Arbeitsuniform, Jeans und Kapuzenpullover. Seit der Bundestagswahl ist er zum prominentesten Kritiker seiner Partei avanciert, er fordert laut das Ende der GroKo. Das desaströse Wahlergebnis aus Hessen bestätigt ihn darin.

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