Berlin - Unerkannt herumspazieren kann Egon Krenz auch mehr als 30 Jahre nach dem Verlust seines höchsten Amtes nicht. Vom 18. Oktober bis zum 6. Dezember 1989 war er Vorsitzender des Staatsrates der DDR und Generalsekretär der SED, der herrschenden Partei. In diese Zeit fielen die Großereignisse der „Wende“ – die Demonstration auf dem Alexanderplatz am 4. November, die Öffnung der Grenze am 9. November. Der Begriff Wende stammt von Egon Krenz, geprägt in den wenigen Tagen nach der Absetzung Erich Honeckers, während derer die Parteispitze noch glaubte, die Ereignisse steuern zu können.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.