Berlin - Nach Rom mögen alle Wege führen – nach Friedenau fährt immerhin die S1. Italienische Antike lässt sich aber auch im putzig kleinen Westberliner Ortsteil erleben, ein bisschen zumindest, in der Wohnung von Petra und Paul Kahlfeldt nämlich. „Wie in Tucholskys Gedicht“, sagt Petra Kahlfeldt, „nur dass bei uns nicht ‚vorne die Friedrichstraße, hinten die Ostsee‘ liegt. Dafür schauen wir aus unserer Berliner Wohnung raus in eine mediterrane Sommerlandschaft.“

Kahlfeldt spricht von dem Trompe-l’œil-Fresko im Essbereich, auf dem sich hinter den gemalten Arkaden sanfte Hügel und knorrige Bäume auftun. Ein Überbleibsel der Vorbesitzer, früher lebten in der Wohnung ein italienischer Philosoph und seine Frau, die Malerin des Freskos. „Die hatten diese Wohnung im römischen Stil ausgebaut, allerdings ein bisschen bastelig“, so Petra Kahlfeldt, „in einem anderen Zimmer lümmelte sich über der Tür ein Atlant, der war furchtbar und musste weg“, sagt sie.

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