Berlin - Herbert Reul (CDU) hat es gerade nicht leicht. Der Innenminister von Nordrhein-Westphalen muss sich zahlreiche Fragen der Presse zu einer neuen Polizeisoftware gefallen lassen. Sie heißt „Datenbankübergreifende Analyse und Recherche“. Normalerweise interessiert sich niemand für die Softwareausstattung der Polizei. Dieser Fall ist anders. Es geht um den Softwarekonzern Palantir, der die Datenbank im Auftrag der Behörde entwickelt.

Der beschriebene Fall ist kein Einzelfall. Denn seit langem ist der kalifornische Konzern nicht nur für Verschwörungstheoretiker eine Projektionsfläche für Zukunftsängste. In deutschen Leitmedien ist das Urteil über Palantir einhellig: Die Firma wird als „unheimlich“ oder zumindest „umstritten“ beschrieben. Der Spiegel berichtete in seiner Ausgabe vom 3. April, Palantir nutze die Corona-Krise, um sich bei europäischen Behörden „einzuschleichen“. In Deutschland hat die Firma ein Imageproblem. Doch was ist dran an den Gerüchten? Und was macht Palantir genau?

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