Berlin - Berlin am Mittwochabend um 18.30 Uhr. 22 Grad. Es ist der erste warme Abend des neuen Jahres. Die ersten Menschen trauen sich in kurzer Hose und T-Shirt aus dem Haus. Trotz Pandemie. Die Last der letzten Wochen scheint abzufallen. Am Mehringdamm ist die Hölle los. Wie erspürt man also die erste laue Nacht des Jahres? Wie erlebt man diese Zuversicht, diesen Aufbruch?

Man stellt das Taxameter an. Gibt sich ein Limit von 100 Euro und fährt einfach alleine mit einem Taxi in den Sonnenuntergang. Durch Mitte, Kreuzberg, Tempelhof, Schöneberg, wieder Kreuzberg, Friedrichshain und zurück nach Mitte. Fenster runter, kaltes Bier in der Faust. Kann es eine schönere Feierabendbeschäftigung geben? Wohl kaum.

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