Tel Aviv - Ich erinnere mich noch, wie wir bei unserem letzten Treffen gemeinsam durch Akkon liefen: von seinem berühmten Fischrestaurant Uri Buri zu seinem mittlerweile auch schon ziemlich berühmten Hotel Efendi. Uri Buri, der eigentlich Uri Jeremias heißt, aber den alle nur unter seinem Spitznamen Uri Buri (Buri ist das hebräische Wort für Meeräsche) kennen, ging mit schnellen Schritten durch die Altstadt. Sein runder Bauch hüpfte leicht über dem Gürtel auf und ab und sein langer weißer Rauschebart wehte im Meereswind voran. Und während wir so über die holprigen Wege der Kreuzfahrerstadt marschierten, grüßten alle, wirklich alle Menschen, die wir unterwegs trafen, egal ob mit Kopftuch oder Kippa, Uri Buri mit einer ganz besonderen Herzlichkeit. Hier und da wechselte er ein Wort mit dem einen oder anderen, winkte, nickte. Und ich lief neben ihm und dachte, Uri Buri ist hier in Akkon so etwas wie der King.

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