Zu Bett gingen am Mittwochabend in Deutschland viele Politiker als sicherheitspolitische Tauben, am Donnerstagmorgen wachten sie als Falken wieder auf. Es braucht kaum Zynismus, um das Zitat der Außenministerin Annalena Baerbock „Wir sind heute in einer anderen Welt aufgewacht“ so zu interpretieren. Bis zum tatsächlichen Einmarsch Russlands in der Ukraine am Donnerstagmorgen um circa vier Uhr früh hatten führende deutsche Politiker der amtierenden Regierung und ihrer Vorgänger eine solche Eskalation nicht kommen sehen – oder sehen wollen. Bis dahin war ein Einmarsch Putins beim Brudervolk für die meisten „nicht vorstellbar“, für manche sogar „Säbelrasseln“.

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