In der vergangenen Woche habe ich an dieser Stelle über den Kauf eines neuen Kühlschranks geschrieben und dass ich ihn eigentlich nur für zwei Lebensmittel benötige – Weißwein und Käse. Das stimmt natürlich nicht. Ich brauche ihn auch für Eiswürfel. Scherze beiseite, aber über deren Herstellung, ihre Arten und Verwendung wird meine liebreizende Kollegin Sabine Röthig in der kommenden Woche schreiben, denn ich bin im Urlaub und da kann der Haushalt bleiben, wo er ist: daheim.

Womit wir wieder beim Kühlschrank wären, denn in der Regel taue ich ihn mindestens einmal im Jahr ab. Idealerweise in der Urlaubszeit, denn wozu sollte das Gerät zwei Wochen lang ein paar Eiswürfel, eine Flasche Weißwein und eine Packung Bergkäse kühlen? Ich verbrauche also möglichst alle zu kühlenden Lebensmittel und ziehe dann einen Tag vor Abreise den Stecker. Damit sich später keine Pfützen auf dem Boden bilden, lege ich ein altes Frotteehandtuch ins Eisfach und lasse über Nacht alles auf, also Eisfach und Kühlschranktür. Ich wische den Kühlschrank mit Essigwasser aus, steige ins Taxi und grüße schön aus wärmeren Gefilden, wo man schon um 16 Uhr Käse und Weißwein konsumiert und so gegen acht zu Tisch torkelt, ohne dass man deswegen seltsam beäugt würde.

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