Den einen gilt er als Dorftrottel, den anderen als Heiliger. Der Blick dieses jungen Mannes namens Lazarro ist stets offen und fragend, er will immer helfen, doch steht er meistens im Weg. Er lebt als ein Mensch ganz ohne Harm, schwebt fast über die Insel Inviolata, die seine Heimat ist. Doch schnell wird klar, dass dieses Eiland nicht unberührt im Mittelmeer schlummert. Im Gegenteil: Hier tobt sich der Hyperkapitalismus auf besonders perfide Weise aus. Der engelsgleiche Hilfsarbeiter gerät bald zwischen alle Fronten. „Glücklich wie Lazzaro“ (2018) ist einer der wichtigsten Filme der Reihe „Comizi d'autore – Zeitgenössische italienische Filmemacher*innen auf den Spuren von Pier Paolo Pasolini“, die im Kino Arsenal anlässlich des Geburtstags des Filmemachers am 5. März vor 100 Jahren stattfindet.

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