Berlin - Als ich anfing, diesen Text zu schreiben, fand in Glasgow gerade die Weltklimakonferenz statt. Dort saßen sie, die Regierungsvertreter aller Staaten – mit Ausnahme Russlands und Chinas –, und verhandelten über nichts Geringeres als die Zukunft unseres Planeten. Nun wissen wir, dass man erneut kaum über den Minimalkonsens hinausgekommen ist. Diese Enttäuschung führt selbstverständlich zu großem Unmut bei Umweltaktivistinnen und -aktivsten. Wobei Unmut womöglich das falsche Wort ist. Die Wut nimmt zu, vor allem bei einer jungen Generation. Deren Stimme wird zwar als Bereicherung gesehen, der Klimawandel aber wie jedes andere Sachthema behandelt – es wirkt, als würde der Ruf nach einer konsequenten Umweltpolitik weitgehend verhallen.

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