Berlin - Funken fliegen, es riecht nach geschmolzenem Stahl. Martin Röder geht wie jeden Tag durch die Werkshalle seiner Gelenkwellenfabrik in Stadtilm. Er ist jetzt fast 70 Jahre alt, ein Mann im Rentenalter, der nicht loslassen kann. Links und rechts des Mittelgangs entstehen die tonnenschweren länglichen Ungetüme, die Röder aus dem kleinen Dorf im Thüringer Wald in die ganze Welt verkauft. Sie hängen an Ketten, werden gerade eingefettet oder liegen auf hölzernen Paletten zum Abtransport bereit.

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