Berlin - Es gibt Kaffee. Guten Kaffee natürlich. „Dieser hier kommt aus Kenia“, sagt Ralf Rüller und schenkt aus einer kleinen Kanne in die kleinen Tassen ein. Der Dampf tanzt kurz in der Keramik, bevor er nach oben steigt – sofort erfüllt ein süßlich herber Duft die Küche. „Da ist sehr viel Frucht drin, sehr viel Körper, sehr viel Süße“, beschreibt Rüller und riecht an seinem Tässchen. Tatsächlich: Die Sorte „Gichathaini AA“, die er an diesem Julitag in seiner Wohnung serviert, schmeckt süß, fruchtig, etwas säuerlich, gar nicht bitter.

2010 gründete Ralf Rüller ein erstes Café unter dem Namen The Barn. Mittlerweile ist ein international agierendes Unternehmen daraus geworden: Heute besitzt Rüller zehn Cafés in Berlin, seine Kaffeebohnen verkauft er in mehr als 80 Ländern, an Privatkundinnen und -kunden genauso wie an Hotels und andere Lokale. Nicht nur The Barn, auch Ralf Rüller selbst ist zum Synonym für Craft-Kaffee aus der Hauptstadt geworden. „Ich trete als Gesicht der Marke auf, weil ich sie gegründet habe“, sagt er und nimmt noch einen Schluck. „Aber ohne Andreas wäre das alles undenkbar.“

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