Alles hat als Scherz angefangen, 2013 war das, Giulia Silberberger saß mit Freunden zusammen, die Gespräche kreisten um Verschwörungstheorien und sie dachte nur: „Diese Leute da draußen, die das alles glauben, die sind alle so bescheuert, irgendwann kriegen sie einen Preis für ihre Blödheit.“ Ein Jahr später wurde der „Goldene Aluhut“ erstmals verliehen, der Preis für die, nun ja, besten Schwurbler des Jahres. Seitdem ist der Aufklärungsbedarf nicht kleiner geworden. Und Silberberger, 40, verleiht nicht nur Preise, sie klärt auf, hält Vorträge, bildet fort, berät Familien, sie kennt die neusten Trends bei Telegram. Ihre Lieblingsverschwörung? Die - bitte nicht googeln - Nazis im Neuschwabenland. Sie sagt: „Als die Pandemie kam und immer mehr Verschwörungserzählungen sichtbar wurden, hatten wir schon Expertenstatus.“ Ein Gespräch über ideologischen Missbrauch, eine neue kritische Masse und brüllende Seelöwen.

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