Berlin - Als wir uns in einem Café in Mitte treffen, bin ich mir unsicher, ob die Wahl des Treffpunkts nicht ein bisschen drüber war. Die Getränke sind teuer, man kann sich von den Baristas eine Geschichte zum Kaffee erzählen lassen, aber es ist ruhig genug für ein Interview. Und es gibt Sandwiches, das war im Vorgespräch wichtig, weil nichts anstrengender ist als ein Interview auf leeren Magen. Mark Gevisser verspätet sich ein wenig, hatte vorher einen Termin bei Suhrkamp. Als wir uns begrüßen, ist jede Nervosität bei mir sofort verschwunden. Seine konzentrierte Aufmerksamkeit für das Gespräch nimmt mich sofort mit. Wer interviewt hier gerade wen? Eine offene Frage, wenn man Gevissers Arbeit als langjähriger politischer und queerer Journalist bedenkt.

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