Berlin - Vorab: Die europäische Kultur und Demokratie hat Polen sehr viel zu verdanken. Ohne den polnischen Mut hätte der Kalte Krieg länger gedauert. Der in mancher Hinsicht bedauernswerte Zustand der Gegenwart verblasst demgegenüber. Doch gerade das polnische Kino beweist immer wieder sein Potenzial zu ständiger Selbsterneuerung. Leider gelangen nur sehr wenige Beispiele davon bis auf die deutschen Leinwände. Dem Abhilfe zu schaffen, macht sich seit 16 Jahren der Kurator und Filmemacher Kornel Miglus zur Aufgabe. Das von ihm gegründete, alljährliche Festival FilmPolska zeigt auch 2021 eine brisante Mischung. Neben jüngsten Produktionen sind Ausgrabungen zu entdecken wie etwa eine Retrospektive für Wojciech Has (1925–2000), dessen waghalsige literarische Adaptionen, unter anderen von Marek Hlasko, Jan Potocki, Kazimierz Brandys oder Bruno Schulz, bis heute Maßstäbe setzen.

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