Die Ukraine hat eine lange filmische Tradition, die in sowjetischen Zeiten oft mit zivilem Ungehorsam verbunden war. Olexandr Dowshenko (1894–1956), der Vater des ukrainischen Kinos, gilt neben Eisenstein und Pudowkin als wichtigster Regisseur der jungen UdSSR. Er stammt aus einer Bauernfamilie in der nordöstlichen Ukraine, dort, wo jetzt Panzer rollen. Neben der Arbeit an seinen berühmten Filmen wie „Erde“ (1930) widmete er sich der Pflege der ukrainischen Sprache; mehrfach wurde ihm deshalb Nationalismus vorgeworfen. Stalin persönlich befahl 1933 seinen Umzug nach Moskau.

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