Unverfroren

Sie haben ihn bestimmt schon einmal gesehen. Beziehungsweise gehört: wenn Sie in den letzten zehn Jahren hin und wieder am U-Bahnhof Schönleinstraße oder Moritzplatz unterwegs waren oder im Treptower Park. Dann haben Sie vielleicht diese mystischen Klänge gehört, diese sphärische, irgendwie metallische Melancholie, die alles erfüllte, sich vereinigte mit Hall und Widerhall der Bahngleise, dem Summen der Züge, dem Dröhnen der Stadt … Wenn Sie die Muße hatten, nach der Quelle dieses verwirrenden Klangerlebnisses zu suchen, entdeckten Sie vielleicht die Gestalt in der dunklen Kutte, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, in meditativer Stellung kauernd am Boden. Nur die schmalen weißen Heiligenfinger regten sich, auf der E-Gitarre.

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