Mit dem Krieg in der Ukraine kam auch ein neues Genre der Medienkritik. Sein Thema ist die Distanz. Journalist:innen, so lautet die Kritik, die besonders die öffentlich-rechtlichen Medien traf, seien nicht nah genug am Geschehen. Sie säßen in Warschau, Moskau oder gleich in Berlin, von wo aus es ihnen nicht möglich wäre, schnell und genau über den Krieg zu berichten. Besonders in den ersten Tagen des russischen Angriffs schien die Lage unübersichtlich. Im Internet las man widersprüchliche Informationen, das Fernsehprogramm machte es auch nicht besser, und die betont kühlen Analysen deutscher Expert:innen waren noch gar nicht gedruckt.

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